Aktuelle Neuheiten
vom 6. September 2010

 

Inhalt:

Neue Werbung (01.09.10)

Fahrplanänderungen ab 15. September 2010 (06.09.10)

Neue Zielanzeigen im Tw 801 (26.08.10)

Neuer Fahrplan ab 22. August 2010 (06.08.10)

Behelfsbrücke über An der Crivitzer Chaussee in Betrieb (20.07.10, ergänzt 21.07.10, 06.08.10 und 16.08.10)

Neues Leitstellenprogramm bestellt (15.07.10)

Weichenerneuerungen im Btf. Haselholz (10.05.10, ergänzt 12.05.10, 20.07.10 und 16.08.10)

Neues Unterwerk an der Haltestelle Heizkraftwerk geplant (01.03.10)

Aufarbeitung des historischen Gothatriebwagens 21 begonnen (09.12.09, zuletzt ergänzt 15.06.10)

 


Fahrplanänderungen ab 15. September 2010

Am 15. September 2010 treten für Montag bis Freitag einige Fahrplanänderungen auf den Linien  2, 4, sowie  12, 19 in Kraft. Damit kann die erste Fahrt der Linie  4 nach Neu Pampow besser von Lankow-Siedlung aus erreicht werden. Für die Linie  12 besteht im Nachmittagsberufsverkehr nach massiven Protesten der Wittenfördener Bürger wieder ein 30er Takt. Zum Fahrplanwechsel hatte der Aufgabenträger aus Kostengründen zahlreiche Fahrten abbestellt.

 2 ab Lankow-Siedlung in Richtung Hegelstraße 05:00 Uhr verkehrt bereits um 04:56 Uhr

ab Haselholz in Richtung Hegelstraße 05:16 Uhr verkehrt bereits um 05:14 Uhr

 4 ab Platz der Freiheit in Richtung Neu Pampow um 05:06 Uhr verkehrt erst um 05:08 Uhr

 12 ab Platz der Freiheit bis Sacktannen über Wittenförden Dorfeingang und Ahornallee um 13:54, 14:54 und 15:54 Uhr zusätzlich

ab Platz der Freiheit bis Wittenförden Ahornallee über Wittenförden, Dorfeingang um 16:54 Uhr zusätzlich

ab Wittenförden, Dorfeingang bis Platz der Freiheit über Wittenförden, Ahornallee und Sacktannen um 14:06, 15:06 und 16:06 Uhr

 19 ab Betriebshof NVS bis zum Marienplatz um 13:37 Uhr zusätzlich

 

Neue Werbung

Am 30. August 2010 erhielt der Bus 112 eine neue Werbung für eine Apothekengemeinschaft.

 

Neue Zielanzeigen im Tw 801

Wie bereits berichtet, erhalten alle Niederflurwagen im Rahmen der Einführung eines neuen Leitstellenprogramms neue Außenanzeiger der Firma bustec in Wuppertal. Zunächst erfolgen die Einbauten während der anstehenden Hauptuntersuchung. Da die Hauptuntersuchung (HU) am Tw 801 bereits beendet ist, erfolgt der erste Einbau in diesem Fahrzeug.

In der 32. Kalenderwoche wurden die Seitenanzeiger getauscht. Diese sind nun in zwei Bereiche geteilt. Im linken Bereich ermöglichen mehrfarbige Leuchtdioden die Darstellung der Liniennummer. Zukünftig soll jeder Linie eine Farbe zugeordnet werden, die der Fahrgast künftig einheitlich überall wieder findet. Der rechte Bereich ist dem Fahrtziel vorbehalten. Hier erfolgt die Anzeige mit bernsteinfarbigen Leuchtdioden. Die Darstellung ermöglicht auch mehrzeilige Texte, die bei Bedarf auch als Wechseltext oder invers erscheinen können.

Am Heck des Fahrzeuges erscheint künftig neben der Liniennummer auch das Fahrtziel. Zuvor musste jedoch die Heckscheibe ausgetauscht werden. Gleichzeitig erhält auch die Vorderfront einen neuen Anzeiger. Dieser hat die gleiche Funktionalität, ist aber größer. Dieser Umbau findet gegenwärtig (34. Kalenderwoche) statt.

Später ist noch der Einbau einer farbigen Liniennummernanzeige auf der linken Seite in den Wagenteilen 1 und 2 vorgesehen. Dies ist jedoch sehr aufwendig, da die dafür notwendigen verglasten Öffnungen im Wagenkasten noch nicht vorhanden sind. Wann diese Arbeiten am Tw 801 nachgeholt werden, ist gegenwärtig noch offen.

Alle Anzeiger sind je nach Tageszeit automatisch dimmbar.

 


Neuer Fahrplan ab 22. August 2010

Nach dem Ende der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern trat für den Schweriner Nahverkehr der neue Fahrplan 2010/2011 in Kraft. Allgemein verlängert sich die Fahrzeit zwischen Marienplatz und Platz der Jugend um eine Minute.

Hier die Änderungen im Detail:

Linie  2:

·           Während der Schulzeit ist im Frühberufsverkehr ein Zug weniger im Einsatz. Die ersten und letzten Zusatzfahrten entfallen auf Grund der geringen Nachfrage auch in der Schulzeit.

·           Der nachmittägliche Berufsverkehr verlängert sich in Richtung Lankow-Siedlung um 30 Minuten. Damit verkehrt ab Hegelstraße bis 17:30 Uhr alle 7,5 Minuten eine Straßenbahn.

Linie  3:

·           Alle Fahrten wurden mittig zur Linie  4 verschoben. Somit besteht auf der Strecke nach/von Neu Pampow im Berufsverkehr ein exakter 15-Minuten-Takt.

Linie  4:

·           Alle Fahrten wurden um einen Grundtakt, also um 15 bzw. 20 Minuten, nach hinten verschoben.

·           Montag bis Freitag findet morgens je Richtung eine zusätzliche Fahrt statt.

·           Es fahren planmäßig keine Doppelzüge mehr.

Linie  7:

·           Im Frühberufsverkehr gilt nun auch der 15-Minuten-Takt.

Linie  8:

·           Die Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg haben für ihr Gebiet einige Fahrten abbestellt. Daraufhin bestellte auch die Stadt Schwerin diese Fahrten ab.

Linien  10 und 11:

·           Auf Grund von Fahrgastwünschen und nach einigen Umbauarbeiten im Buchenweg sollten beide Linien vor dem Seniorenheim Schelfwerder beginnen bzw. enden. Die alte Endstelle Schelfwerder sollte aufgegeben werden, da hier seit der Zerstörung der Ausflugsgaststätte seit Jahren kein Bedarf mehr besteht. Leider wurden die nötigen Arbeiten auf 2011 verschoben und die Linien fahren weiterhin nach Schelfwerder, allerdings mit der Zielbeschilderung Buchenweg.

·           Im weiteren Verlauf verkehren beide Linien nun auch in Richtung Innenstadt über Möwenburgstraße, Speicherstraße und Ziegelseestraße und bedient neben der neuen Haltestelle Marie-Hankel-Straße auch in dieser Richtung die Haltestellen Speicherstraße und Hansestraße. Die Haltestelle Möwenburgstraße gibt es nicht mehr. Auch diese Arbeiten wurden nicht rechtzeitig fertig. So gilt die Umleitung über Güstrower Straße weiterhin. Auf Grund dadurch entstehenden kürzeren Fahrzeit fahren die in der Marie-Hankel-Straße beginnenden bzw. endenden Fahrten auch bis bzw. ab Schelfwerder.

·           Ab Werder-/Knaudtstraße verkehrt die Linien  10 neu über Werderstraße, Geschwister-Scholl-Straße und Marienplatz mit den neuen Haltestellen Knaudtstraße (in der Werderstraße), Hospitalstraße, Amtstraße, Marstall, Schloss, und Geschwister-Scholl-Straße sowie der vorhandenen Haltestelle Marienplatz. Mit dieser Linienführung entsteht eine Verbindung vom Hauptbahnhof zu den Sehenswürdigkeiten in der östlichen Altstadt rund um den Alten Garten. Hier verkehrte der letzte Bus am 30. Mai 1992 als Linie  8 (Busbahnhof – Lübstorf). Daraus ergibt sich aber eine Halbierung der Fahrtenanzahl für die Haltestellen Knaudtstraße (in der Knaudtstraße), Landreiterstraße, Schelfmarkt und Friedrichstraße. Hier fährt nur noch die Linien  11.

·           Die Anschlüsse am Platz der Freiheit wurden Montag bis Freitag im Tagesverkehr für Fahrten in Richtung Buchenweg zu den Fahrten der Linie  2 aus Richtung Hegelstraße verlegt. Das bedeutet, dass die Fahrten in dieser Richtung jetzt 5 Minuten später stattfinden.

·           Frühmorgens und im Abendverkehr fahren einige Fahrten nur bis/ab Marie-Hankel-Straße.

·           Am Wochenende verkehren die Linien  10 und 11 wie in der Woche abwechselnd. Damit werden die Haltestellen Walther-Rathenau-Straße und Robert-Koch-Straße tagsüber auch nur stündlich angefahren.

·           In den Abendstunden verkehren auch einige Fahrten Linie  10 über Walther-Rathenau-Straße und Robert-Koch-Straße.

·           Montag bis Freitag ist ein zusätzlicher Omnibus im Einsatz.

 

 

Linie  12:

·           Die Gemeinde Wittenförden kann ihren Anteil für die über die Bestellung des Landkreises Ludwigslust hinausgehende Fahrtenanzahl nicht mehr bezahlen. Die Gemeinde Wittenförden vertritt den Standpunkt, dass mit der Umlandumlage für Oberzentren nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) die Anteile für den gesamten ÖPNV enthalten sind. Die Stadt Schwerin steht auf dem Standpunkt, dass dieses Geld nur für die Vorhaltung der Infrastruktur als Oberzentrum, wie zum Beispiel Theater, Schwimmhallen und Nahverkehr innerhalb der Stadt, gedacht ist. Damit trägt die Stadt Schwerin auch weiterhin die Kosten für den Nahverkehr bis zur letzten Haltestelle auf dem Stadtgebiet und nicht für die gesamte Linie. Daher reduziert sich die Fahrtenanzahl auf die der Bestellung des Landkreises Ludwigslust. Da diese Linie im Stadtgebiet von Schwerin zu einem großen Teil parallel zur Linie  14 verkehrt und hier durchaus freie Kapazitäten vorhanden sind, hat auch die Stadt Schwerin diese Fahrten innerhalb der Stadt abbestellt. Für die Betriebe im Gewerbegebiet Sacktannen ist der Berufsverkehr zum Schichtwechsel weiterhin gewährleistet. Am Wochenende wurden einige in Sacktannen endenden Fahrten als Ausgleich zu den nach Wittenförden gestrichenen Fahrten bis Wittenförden verlängert. Daraus geben sich aber für die Gemeinde andere Fahrplanzeiten.

Linie  13:

·           Aus den bei der Linie  12 genannten Gründen bedient diese Linie die Gemeinde Wittenförden nicht mehr.

Linie  14:

·           Der Fahrplan wurde so verändert, dass jetzt die Pausen an der Jugendherberge stattfinden.

 

Behelfsbrücke über An der Crivitzer Chaussee in Betrieb

Nach monatelangen Verzögerungen konnte nun am 19. Juli 2010 die Behelfsbrücke über An der Crivitzer Chaussee in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig machten sich Fahrplanänderungen auf den Linien  1, 2 und 4 notwendig. Da das Bauwerk nur mit 30 km/h befahren werden darf, verlängert sich die Fahrzeit um eine Minute. Zur Anschlusssicherung an der Stauffenbergstraße änderten sich auch die Fahrpläne auf den Linien  3,  6 und 9.

Die Betriebsaufnahme begann leider nicht ganz reibungslos. Nach dem der reguläre Linienbetrieb gegen 05:30 Uhr aufgenommen wurde, sollte der Turmwagen noch Restarbeiten im eingleisigen Abschnitt durchführen. Nach dem die Arbeiten beendet waren, entgleiste er beim Verlassen der Baustelle an einer so ungünstigen stelle, dass die Feuerwehr mit schwerem Gerät anrücken musste. Die Bergung dauerte bis 08:10 Uhr.

In der 30. Kalenderwoche begann der Abriss der alten Brücke, der am 4. August beendet wurde. Jetzt werden die Schuttberge beseitigt und ab Anfang September soll der Neubau der Brücke beginnen.

 

Betrieb auf der Behelfsbrücke

Der eingleisige Abschnitt darf mit maximal 30 km/h befahren werden. Für die Rückfallweichen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h erhöht (im Normalfall dürfen Weichen in Schwerin nur mit 15 km/h befahren werden).

Der Beginn des eingleisigen Abschnitts ist mit dem Signal So5 (Begegnungsverbot -Anfang-) und des Ende mit dem Signal So6 (Begegnungsverbot -Ende-) gekennzeichnet. Das Signal So5 kennzeichnet auch Punkt, an dem die Zugspitze zu halten hat, wenn der Anschnitt nicht befahren werden darf. In Richtung Gartenstadt muss vor dem Befahren des eingleisigen Abschnittes am Signal Sh 1 (Zwangshalt) angehalten werden. Bei der Ausfahrt aus dem eingleisigen Abschnitt ist die genaue Lage der Weichenzungen zu prüften.

Die Zugsicherung des Abschnitts im Regelbetrieb erfolgt durch augenscheinliche Sichtprüfung durch die Fahrbediensteten. Stadtwärts fahrende Züge haben Vorfahrt. Landwärts fahrende Züge dürfen den in den eingleiseigen Streckenabschnitt nicht einfahren, wenn ein stadtwärts fahrender Zug aus der Haltestelle Gartenstadt abgefahren ist und sich ein Zug in der landwärtigen Haltestelle Gartenstadt befindet. Bei eingeschränkter Sicht oder bei Störungen erfolgt die Sicherung im Zugmeldeverfahren durch die Leitstelle. Der Fahrbedienstete muss per Funk vor dem Befahren des Abschnittes einen mündlichen Fahrauftrag einholen. Das Verlassen des Abschnittes ist ebenfalls der Leitstelle mitzuteilen.

Kommt es zu einer Gegenüberfahrt (Züge sind von beiden Seiten eingefahren) haben beide Züge sofort, ggf. mit einer Gefahrenbremsung, anzuhalten. Eine Weiterfahrt ist erst auf Anweisung des amtierenden Betriebsleiters, der sich vor Ort befinden muss, zulässig. Fahrgäste dürfen die Züge nur dann verlassen, wenn keine Gefährdung besteht.

 

Videoüberwachung

Ab Mitte August ist eine Videoüberwachung an beiden Enden des eingleisigen Abschnittes installiert. Die Bilder dienen der Leitstelle zur Überwachung der Verkehrslage. Somit ist es der Leitstelle bei Bedarf möglich die Fahrtenreihenfolge per Funkgespräch mit dem Fahrpersonal zu regulieren.

 

Triebwagen 815 passiert am Abend des 20. Oktober 2009 die sanierungsbedürftige Brücke in Richtung Hegelstraße. Zwischen den beiden Brücken entstand die Behelfsbrücke.
Foto:
Axel Aurich

Am Morgen vor der Brückenmontage (01.07.10) passiert Zug 801-823 die baufällige Brücke.
Foto:
Axel Aurich

Nun steht die Brücke. Die Rampe an der Gartenstadtseite ist am 05.07.10 noch nicht gänzlich verfüllt. Im Hintergrund passiert Zug 829-830 die alte Brücke.
Foto:
Axel Aurich

Zug 821-808 befährt die Behelfsbrücke als Linie 2 in Richtung Hegelstraße.
Foto:
Axel Aurich

 


Neues Leitstellenprogramm bestellt

Seit vielen Jahren plant, steuert und optimiert die Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) ihre Fahrzeuge erfolgreich mit Systemen der IVU Traffic Technologies AG. Um die Qualität ihres Verkehrsangebots für die Fahrgäste noch weiter zu verbessern, hat die NVS nun auch die gesamte Software für die ITCS (Intermodal Transport Control System) Leitstelle bei der IVU bestellt. So werden die Fahrgäste zukünftig nicht nur besser informiert, sondern können auch Anschlussverbindungen leichter erreichen und Fahrscheine bargeldlos erwerben.

Ein wichtiges Ziel ist es, die Qualität ihres Verkehrsangebots stetig zu verbessern. Daher sollen ihre Fahrgäste in Zukunft nicht nur über die Abfahrtzeiten an der aktuellen Haltestelle, sondern auch über Anschlüsse und eventuell abweichende Betriebsabläufe an der nächsten Haltestelle informiert werden. Durch die erweiterte Anschlusssicherung können Reisende noch während der Fahrt ihre Route ändern und mögliche Wartezeiten deutlich verkürzen. Und die Fahrausweise können künftig mittels EC-Karte einfach und bequem im Bus oder in der Bahn erworben werden.

Auch die Kommunikation zwischen Fahrern und Disponenten wird verbessert. Der bisher verwendete analoge Betriebsfunk wird nun komplett auf den modernen und leistungsfähigen Mobilfunkstandard Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) für Daten und Sprache über VoIP (Internet Telefonie) umgestellt. Aufgrund höherer Datenübertragungsraten erreichen Informationen die Disponenten nun deutlich schneller und auch Absprachen mit Fahrern werden beschleunigt. Mit der neuen Technik wird die Leitstelle umgehend über die Standorte ihrer Fahrzeuge informiert und kann auf Ausfälle flexibler reagieren.

Neu ist auch die Pausen- und Lenkzeitüberwachung, welche mit dem IVU-System eingeführt wird. Zukünftig können die Disponenten nicht nur den Einsatz der Fahrzeuge optimieren, sondern auch besser auf gesetzlich vorgeschriebene Lenkzeitunterbrechungen und damit die Gesundheit ihrer Fahrer achten. So kann auf schnellem Wege kontrolliert werden, ob ein Fahrer für den nächsten Einsatz zur Verfügung steht oder ob er zuvor noch die vorgeschriebene Ruhezeit einhalten muss.

Bereits zum Ende des Jahres soll das Leitsystem in den Testbetrieb gehen. Alle 30 Straßenbahnen und 40 Busse  werden dann mit der notwendigen Soft- und Hardware aus dem Hause IVU ausgestattet.

 

Weichenerneuerungen im Btf. Haselholz

Seit Freitag, dem 7. Mai 2010 wird die Weichenstraße zur Abstellfläche im Betriebshof Haselholz erneuert. Am Wochenende erfolgte der Rückbau des Gleises 1a, die Erneuerung der Weichen 5-44 (Stumpfweiche am Ende der Werkstattumfahrung) und 5-71 (Abzweig nach Gleis 1) sowie die Entfernung der Weiche 5-72 (Stumpfweiche von Gleis 1a). Die Abzweigradien sind nun deutlich größer, so dass die gesamte Gleislage und Fahrleitung mit Aufstellung eines neuen Fahrleitungsmastes in diesem Bereich angepasst wurde. Ab Dienstagnachmittag (11. Mai 2010) ist die Zufahrt zum Gleis 1 wieder möglich. Im nächsten Schritt erfolgt die Auswechslung der Zufahrtsweichen 5-73 bis 5-79 für die Gleise 2 bis 9. Auch hier werden die Abzweigradien vergrößert. Dadurch ist eine Änderung in der Weichenreihenfolge für die Zufahrt zu den Gleisen 6 bis 8 erforderlich.

Im nächsten Bauabschnitt werden die Weichen 5-31 (Abzweig zum Gleis 35) und 5-32 bis 5-35 (Zufahrt zur Schienenbahnwerkstatt Gleise 30 bis 34) ausgetauscht.

Anschließend erhalten die Weichen 5-25 (Abzweig nach Gleis 29 an der Einfahrt) und 5-21 (am Ende von Gleis 10) neue Weichenzungen.

Nach Fertigstellung der Gleisbauarbeiten werden folgende 12 spitz befahrenen Weichen mit elektrischen Antrieben ausgerüstet: 5-21 (Ende Gleis 10), 5-25 (Abzweig Gleis 29), 5-31 (Abzweig Gleis 35), 5-71 (Abzweig Gleis 1), 5-73 bis 5-79 (Abzweige für Gleise 2 bis 9) und 5-81 (Verzweigung Gleise 10 und 11).

Die Weichen 5-21, 5-25, 5-31 und 5-81 sind bereits mit Weichenkästen für den elektrischen Antrieb nachgerüstet worden.

Die alte Weiche 5-44 findet eine neue Verwendung für den eingleisigen Abschnitt über die Behelfsbrücke An der Crivitzer Chaussee.

Seit 12. August 2010 16:27 Uhr ist die Weichenstraße zur Abstellfläche in Betrieb.

Die neue Weichenlage zur Abstellfläche. (10.05.10)
Foto:
Axel Aurich

Blick zur neuen Weiche 5-44. Die linken Fahrleitungs-
masten lassen noch die Lage des ehemaligen Gleises 1a erahnen. (16.08.10)
Foto:
Axel Aurich

 

Am 13. August 2010 begannen am Vormittag die Arbeiten an der Weichenstraße vor der Schienenbahnwerkstatt. Zunächst wurden die Weichen 5-32 bis 5-35 und die dazu gehörigen Gleisbögen zu den Gleisen 30-34 freigelegt und ab 16. August entfernt. Das Wartungsgleis (Gleis 29) kann weiterhin uneingeschränkt befahren werden.

 

 

Blick zur Schienbahnwerkstatt. Die Weichenstraße ist bereits entfernt (16.08.10)
Foto:
Axel Aurich

 

 

Neues Unterwerk an der Haltestelle Heizkraftwerk geplant

Gegenwärtig finden Planungen für den Bau eines neuen Unterwerkes für die Strecke zwischen Waldfriedhof und Neu Pampow statt. An der Haltestelle Heizkraftwerk entsteht danach ein neues Objekt, dass die Unterwerke Krebsförden und Schwerin Süd aus dem Jahr der Streckeneröffnung (1979) ersetzen soll. Von den sieben jetzt vorhandenen Speiseabschnitten bleiben am Ende maximal drei übrig.

 

Aufarbeitung des historischen Gothatriebwagens 21 begonnen

 

Am 14. Juni war bereits die Grundierung aufgebracht.
Foto:
Axel Aurich

Im November 2009 begann die Aufarbeitung des historischen Gothatriebwagens 21 im Rahmen der Hauptuntersuchung. Die Arbeiten werden von vier Personen durchgeführt, die beim Schweriner Umschulungs- und Bildungszentrum e. V. (SUBZ) eine Weiterbildung absolvieren. Die Facharbeiten, wie zum Beispiel Elektrik und Neulackierung, führen aber Mitarbeiter der Schienenbahnwerkstatt aus.

Die Arbeiten werden von der Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) mit Schaltplänen für Gothawagen und von den Leipziger Verkehrsbetrieben mit Ersatzteilen unterstützt.

Gegenwärtig ist das Fahrzeug völlig entkernt. Anfang Juni erfolgte die Grundierung des Wagenkastens.

© 20.04.09 Axel Aurich www.schweriner-nahverkehr.de