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Besonderheiten
bei der Schweriner Straßenbahn Stand: 12. Oktober 2010 |
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Inhalt: |
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Bedienung der Weichenstraße zur Abstellfläche Btf. Haselholz
(12.10.10) |
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Unterführung Ludwigsluster Chaussee / Hamburger Allee (09.01.05) |
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Das Befahren der Behelfsbrücke An der Crivitzer
Chaussee ist in einer Dienstanweisung geregelt. Der eingleisige Abschnitt darf mit maximal 30 km/h
befahren werden. Für die Rückfallweichen ist die zulässige
Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h erhöht (im Normalfall dürfen Weichen in
Schwerin nur mit 15 km/h befahren werden). Der Beginn des eingleisigen Abschnitts ist mit
dem Signal So5 (Begegnungsverbot -Anfang-) und des Ende mit dem Signal So6
(Begegnungsverbot -Ende-) gekennzeichnet. Das Signal So5 kennzeichnet auch
Punkt, an dem die Zugspitze zu halten hat, wenn der Anschnitt nicht befahren
werden darf. In Richtung Gartenstadt muss vor dem Befahren des eingleisigen
Abschnittes am Signal Sh 1 (Zwangshalt) angehalten
werden. Bei der Ausfahrt aus dem eingleisigen Abschnitt ist die genaue Lage
der Weichenzungen zu prüften. Die Zugsicherung des Abschnitts im Regelbetrieb
erfolgt durch augenscheinliche Sichtprüfung durch die Fahrbediensteten.
Stadtwärts fahrende Züge haben Vorfahrt. Landwärts fahrende Züge dürfen den
in den eingleiseigen Streckenabschnitt nicht
einfahren, wenn ein stadtwärts fahrender Zug aus der Haltestelle Gartenstadt
abgefahren ist und sich ein Zug in der landwärtigen
Haltestelle Gartenstadt befindet. Bei eingeschränkter Sicht oder bei
Störungen erfolgt die Sicherung im Zugmeldeverfahren durch die Leitstelle.
Der Fahrbedienstete muss per Funk vor dem Befahren des Abschnittes einen
mündlichen Fahrauftrag einholen. Das Verlassen des Abschnittes ist ebenfalls
der Leitstelle mitzuteilen. Kommt es zu einer Gegenüberfahrt (Züge sind von
beiden Seiten eingefahren) haben beide Züge sofort, ggf. mit einer
Gefahrenbremsung, anzuhalten. Eine Weiterfahrt ist erst auf Anweisung des
amtierenden Betriebsleiters, der sich vor Ort befinden muss, zulässig.
Fahrgäste dürfen die Züge nur dann verlassen, wenn keine Gefährdung besteht. |
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Dieses Bauwerk ist kein Straßenbahntunnel
im Sinne der BOStrab, sondern eine Unterführung. Die Inbetriebnahme war am 7.
Oktober 1979 im Zusammenhang mit der Streckeneröffnung nach Neu Pampow. Sie
besitzt eine automatische signalisierte Folgezugsperre. Die ursprüngliche
Anlage war mit der Eröffnung installiert worden, ging aber wenig später
kaputt. Ersatzteile waren damals nur schlecht zu beschaffen. So war die
Anlage in den Folgejahren immer wieder für zum Teil längere Zeit außer
Betrieb. Erst die jetzige, Ende 1994 errichtete, Anlage brachte eine
durchgreifende Besserung. Funktionsweise: Beide Fahrrichtungen haben jeweils eine
eigene von der Gegenrichtung unabhängige Signalanlage. Die Signale stehen in
Fahrtrichtung jeweils ca. 50 Meter vor der Unterführung. In der Grundstellung
sind die Signale dunkel. Fährt ein Zug in Richtung Unterführung über einen
Signalkontakt, der sich ca. 150 Meter vor dem Signal befindet, wird das
Signalbild F1 (Fahrt frei gegeben) gezeigt. Fährt der Zug am Signal vorbei,
wird das Signalbild F0 (Halt) gezeigt. Ein eventuell folgender Zug muss dann
am Signal anhalten. Hat der erste Zug die Unterführung verlassen und ein
weiterer Signalkontakt ca. 150 Meter hinter der Unterführung passiert, wird
das Signal wieder dunkel. Sollte sich ein weiterer Zug angemeldet haben wird
dann für den Folgezug erneut das Signalbild F1 gezeigt. Eine Vorbeifahrt am
Signalbild F0 führt nicht zu einer Zwangsbremsung. Ist die Signalanlage gestört oder kein
eindeutiges Signalbild zu erkennen, ist nach der DF Strab
Schwerin §61 Punkt 6 zu verfahren. Darin heißt es "Bei Ausfall oder
Störung der Fahrsignalanlage der Unterführung Ludwigsluster Chaussee ist vor
der Signalanlage anzuhalten. Anschließend darf die Unterführung mit einer
Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h befahren werden." Außerdem ist grundsätzlich die Außen- und
Innenbeleuchtung beim Passieren der Unterführung einzuschalten. (DF Strab Schwerin §25 Punkt 6). |
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Der
historische Triebwagen 26 fährt am 8. Januar 2005 in die Unterführung Ludwigsluster
Chaussee / Hamburger Allee ein. Das Foto zeigt das Fahrsignal an der
südlichen Einfahrt. Deutlich ist auch der im Gleis befindliche gelbe
Signalkontakt zu erkennen. |
© 20.04.09