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Besonderheiten bei der Schweriner
Straßenbahn Stand: 09.07.10 |
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Behelfsbrücke An der
Crivitzer Chaussee |
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Das Befahren der Behelfsbrücke An
der Crivitzer Chaussee ist in einer Dienstanweisung geregelt. Der eingleisige Abschnitt darf mit
maximal 30 km/h befahren werden. Für die Rückfallweichen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit
auf 30 km/h erhöht (im Normalfall dürfen Weichen in Schwerin nur mit 15 km/h
befahren werden). Der Beginn des eingleisigen
Abschnitts ist mit dem Signal So5 (Begegnungsverbot -Anfang-) und des Ende
mit dem Signal So6 (Begegnungsverbot -Ende-) gekennzeichnet. Das Signal So5
kennzeichnet auch Punkt, an dem die Zugspitze zu halten hat, wenn der
Anschnitt nicht befahren werden darf. In Richtung Gartenstadt muss vor dem
Befahren des eingleisigen Abschnittes am Signal Sh
1 (Zwangshalt) angehalten werden. Bei der Ausfahrt aus dem eingleisigen
Abschnitt ist die genaue Lage der Weichenzungen zu prüften. Die Zugsicherung des Abschnitts im
Regelbetrieb erfolgt durch augenscheinliche Sichtprüfung durch die
Fahrbediensteten. Stadtwärts fahrende Züge haben Vorfahrt. Landwärts fahrende
Züge dürfen den in den eingleiseigen
Streckenabschnitt nicht einfahren, wenn ein stadtwärts fahrender Zug aus der
Haltestelle Gartenstadt abgefahren ist und sich ein Zug in der landwärtigen Haltestelle Gartenstadt befindet. Bei
eingeschränkter Sicht oder bei Störungen erfolgt die Sicherung im
Zugmeldeverfahren durch die Leitstelle. Der Fahrbedienstete muss per Funk vor
dem Befahren des Abschnittes einen mündlichen Fahrauftrag einholen. Das Verlassen
des Abschnittes ist ebenfalls der Leitstelle mitzuteilen. Kommt es zu einer Gegenüberfahrt
(Züge sind von beiden Seiten eingefahren) haben beide Züge sofort, ggf. mit
einer Gefahrenbremsung, anzuhalten. Eine Weiterfahrt ist erst auf Anweisung
des amtierenden Betriebsleiters, der sich vor Ort befinden muss, zulässig.
Fahrgäste dürfen die Züge nur dann verlassen, wenn keine Gefährdung besteht. |
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Unterführung Ludwigsluster
Chaussee / Hamburger Allee |
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Dieses Bauwerk ist kein
Straßenbahntunnel im Sinne der BOStrab, sondern eine Unterführung. Die
Inbetriebnahme war am 7. Oktober 1979 im Zusammenhang mit der
Streckeneröffnung nach Neu Pampow. Sie besitzt eine automatische
signalisierte Folgezugsperre. Die ursprüngliche Anlage war mit der Eröffnung
installiert worden, ging aber wenig später kaputt. Ersatzteile waren damals
nur schlecht zu beschaffen. So war die Anlage in den Folgejahren immer wieder
für zum Teil längere Zeit außer Betrieb. Erst die jetzige, Ende 1994
errichtete, Anlage brachte eine durchgreifende Besserung. Funktionsweise: Beide Fahrrichtungen haben
jeweils eine eigene von der Gegenrichtung unabhängige Signalanlage. Die
Signale stehen in Fahrtrichtung jeweils ca. 50 Meter vor der Unterführung. In
der Grundstellung sind die Signale dunkel. Fährt ein Zug in Richtung
Unterführung über einen Signalkontakt, der sich ca. 150 Meter vor dem Signal
befindet, wird das Signalbild F1 (Fahrt frei gegeben) gezeigt. Fährt der Zug
am Signal vorbei, wird das Signalbild F0 (Halt) gezeigt. Ein eventuell
folgender Zug muss dann am Signal anhalten. Hat der erste Zug die
Unterführung verlassen und ein weiterer Signalkontakt ca. 150 Meter hinter
der Unterführung passiert, wird das Signal wieder dunkel. Sollte sich ein
weiterer Zug angemeldet haben wird dann für den Folgezug erneut das
Signalbild F1 gezeigt. Eine Vorbeifahrt am Signalbild F0 führt nicht zu einer
Zwangsbremsung. Ist die Signalanlage gestört oder
kein eindeutiges Signalbild zu erkennen, ist nach der DF Strab
Schwerin §61 Punkt 6 zu verfahren. Darin heißt es "Bei Ausfall oder
Störung der Fahrsignalanlage der Unterführung Ludwigsluster Chaussee ist vor
der Signalanlage anzuhalten. Anschließend darf die Unterführung mit einer
Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h befahren werden." Außerdem ist grundsätzlich die
Außen- und Innenbeleuchtung beim Passieren der Unterführung einzuschalten.
(DF Strab Schwerin §25 Punkt 6). |
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Der historische
Triebwagen 26 fährt am 8. Januar 2005 in die Unterführung Ludwigsluster
Chaussee / Hamburger Allee ein. Das Foto zeigt das Fahrsignal an der
südlichen Einfahrt. Deutlich ist auch der im Gleis befindliche gelbe
Signalkontakt zu erkennen. |
©
20.04.09