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Fährverkehr
auf dem Pfaffenteich |
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Das älteste heute noch betriebene Nahverkehrsmittel in
Schwerin ist die Fähre auf dem Pfaffenteich. Sie ist in den Monaten April bis
Oktober von Montag bis Freitag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr im
Einsatz. Einen Fahrplan gibt es nicht. Die Fahrgäste bestimmen den Fahrweg.
Im Winterhalbjahr erfolgen Reparatur und Revision. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene 1 €, Kinder zahlen
die Hälfte. |
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Chronik |
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19.07.1879 |
Johann Bosselmann eröffnet mit dem Fährmann und späteren Seevogt Georg Diercke den Fährbetrieb mit einem Ruderboot für 4 Passagiere zwischen dem Ost- und dem Westufer |
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ca. 1880 |
Ruderfähre „Fortuna“ für 10 Personen geht in Betrieb |
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1886 |
August Jantzen geht mit Ruderboot „Freya“ in Betrieb |
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1889 |
„Fortuna“ geht an Heinrich Janzen |
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1914 |
„Fortuna“ stellt Verkehr ein |
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1921 |
„Nymphe“ als zweites Boot in Betrieb; Boote fahren zeitgleich von den Anlegestellen ab |
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03.09.1927 |
Willi Janzen setzte versuchsweise erstes Motorboot ein |
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15.10.1927 |
Motorboot „Erika“ mit Friedrich Janzen auf zweiter Linie vom Anleger am Schweinemarkt (heute Anleger E-Werk) über Anleger Wilhelmstraße (heute Anleger Bahnhof) zum Anleger Friedrichstraße im Einsatz |
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Oktober 1928 |
zweite Linie wird wegen geringer Nutzung eingestellt; beide Boote fahren auf der ersten Linie im täglichen Wechsel |
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1929 |
Einsatz der „Anni“ |
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1938 |
nach Verlängerung der Anleger ersetzt der „Mielekasten“ die „Anni“ |
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1939 |
Einstellung in Folge des 2. Weltkriegs |
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06.06.1946 |
Wiederinbetriebnahme mit der „Germania“ unter Regie der Stadtwerke |
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14.10.1949 |
Friedrich Jantzen beginnt mit Rundfahrten mit dem ehemaligen Rettungskutter des Ostsee-Fährschiffes „Mecklenburg“ |
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1950 |
Einstellung der Rundfahrten wegen geringer Resonanz, der Rettungskutter übernimmt den Fährverkehr und die „Germania“ ist nur noch als Reserve im Einsatz |
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01.11.1954 |
Vertragsunterzeichnung zum Kauf eines neuen Motorschiffes |
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30.06.1955 |
die „Schwerin“ geht Betrieb |
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1972 |
Umbau der „Schwerin“ bei der Fa. Woth in Parchim |
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1973 |
Umbau der „Schwerin“ in den Klement-Gottwald-Werken Schwerin |
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1978 |
Umbau des Unterschiffes in Parchim |
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19.07.1979 |
Umbenennung in „Petermännchen“ aus Anlass des 100. Jahrestages |
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Winter 1992/93 |
„Petermännchen“ erhält einen neuen Motor |
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Winter 1993/94 |
Umbau der „Petermännchen“ beim Nahverkehr |
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18.11.1998 |
Bergung der unbrauchbaren "Germania" auf einem Hinterhof |
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16.12.1998 |
Beginn des Arbeitsprojektes zur Restaurierung der „Germania“ von Schülern der Berthold-Brecht-Schule Schwerin |
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Winter 1998/99 |
Generalüberholung der „Petermännchen“ beim Nahverkehr |
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10.04.2000 |
Anleger Arsenal geht in Betrieb |
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17.04.2001 |
Anleger E-Werk wird jetzt angefahren |
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17.07.2004 |
125-jähriges Jubiläum; die restauriert Motorfähre „Germania“ lädt zur Mitfahrt ein |
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ab 23.04.2009 |
Einsatz auch samstags,
sonn- und feiertags |
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Am 1. Mai 2009
wartet die Fähre am Anleger Arsenal auf neue Fahrgäste. Foto: |
Am 14. Juni 2010 herrschte
absolute Windstille. Foto: |
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Technische Daten |
„Petermännchen“ |
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Hersteller |
Bootsbauerei Oberländer Schwerin Werft Dömitz unter Verwendung eines gebrauchten Pontons einer um 1924 gebauten ehemaligen Spreewaldfähre |
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Baujahr |
1955 |
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Länge über alles |
11,53 m |
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Breite über alles |
3,70 m |
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Seitenwandhöhe |
0,96 m |
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Tiefgang (leer / besetzt) |
0,44 / 0,56 m |
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Fixpunkthöhe |
3,07 m |
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Leitwert (GRW) |
53,7 |
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Gewicht (leer) |
15,30 t |
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Tragfähigkeit |
4,25 t |
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max. Wasserverdrängung |
15,3 m3 |
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Motor |
Volvo Panta
MD 31 A |
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Getriebe |
PRM 302; Übersetzung 1,9:1 |
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Elektroanlage |
12 V mit Batterie für 180Ah |
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zugelassene Personenanzahl |
53 |
©
28.07.09