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Fahrzeuge vom Typ SN 2001 Stand 23. Januar 2012 |
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Beschaffung |
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Bereits im Jahre
1929 beschaffte die Schweriner Straßenbahn zwei zweiachsige Niederflurwagen.
Die damalige teilweise Stilllegung des Streckennetzes bedurfte keine weiteren
Fahrzeugbeschaffungen. Im Bombenhagel des 2. Weltkrieges ging fast der
gesamte Wagenpark, darunter auch ein Niederflurwagen verloren. In der dann
folgenden Zeit stand nicht die Qualität sondern die Quantität des Nahverkehrs
im Vordergrund. Der vorhandene Niederflurwagen wurde bald zu einen beliebten
Arbeitswagen, konnten doch die Werkzeuge und Geräte sehr bequem niederflurig ein- und ausgeladen werden. Wie in vielen
Straßenbahnbetrieben der ehemaligen DDR wurden zur politischen Wende im Jahre
1990 ausschließlich Tatrafahrzeuge eingesetzt. Sowohl in Schwerin als auch in
Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) konnten bereits Fahrzeuge mit einer
Wagenkastenbreite von 2500 mm eingesetzt werden. Durch den Neubau der
Strecken nach Lankow-Siedlung (1969), zum Großen Dreesch (1974), nach Neu
Pampow (1979) sowie zur Hegelstraße (1984) entsprach das Streckennetz in weiten
Teilen schon westlichen Stadtbahnkriterien (im DDR Sprachgebrauch - ein
Schnellstraßenbahnnetz). Nach der
Modernisierung von 82 Tatratriebwagen und 20 -beiwagen waren schnell gute
Voraussetzungen für einen modernen Betrieb der 1990er Jahre geschaffen.
Gleichzeitig wurden Planungen für den Fahrzeugbestand der nächsten Jahrzehnte
begonnen. Hierbei galt es eine Entscheidung zur weiteren Ertüchtigung der
Tatrafahrzeuge oder zur Fahrzeugneubeschaffung zu fällen. Unter Ausnutzung
der gesetzlichen Möglichkeiten, wurden die Tatrafahrzeuge bis zum Ende ihrer
zulässigen Nutzungsdauer gefahren und anschließend durch Niederflurfahrzeuge
des Typ "SN 2001" ersetzt. Hierdurch konnten die Kosten für eine
aufwändige Hauptuntersuchung (Inspektion nach §57(3) BOStrab) gespart werden
und gleichzeitig senkte sich der Aufwand für die laufende Instandhaltung
beachtlich. Das Schweriner
Fahrzeug entstand aus den für Kassel und Essen gebauten Wagen. Es gehört zur
Typengruppe LF 2000 von Bombardier. Diese Fahrzeugreihe wird heute unter dem
Namen "FLEXITY Classic" vertrieben. |
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Erste Änderungen an der Bestuhlung und
Fensteranordnung |
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Nach den ersten
Fahrten mit Fahrgästen stellte sich heraus, dass die Bestuhlung nicht optimal
war. Der Nahverkehr ging zunächst davon aus möglichst viele Sitzplätze
anzubieten. Leider führte dies zu engen Platzverhältnissen in den
Türbereichen. Im Ergebnis dieser Verhältnisse wurden zunächst 6 später sogar
insgesamt 8 Sitzplätze ausgebaut. Ab Wagen 818 kam die neue Bestuhlung
bereits ab Werk. Ein weiter
Änderungsbedarf stellte die Lüftung des Fahrgastraumes dar. Die
Lüftungsanlage ist zwar sehr Leistungsstark, aber die Fahrgäste waren es
bisher gewohnt Frischluft ausschließlich über Seitenfenster und Dachluken zu
erhalten. Dachluken sind in den neuen Fahrzeugen nicht vorhanden. So
kritisierten die Fahrgäste besonders an heißen Tagen eine unzureichende
Anzahl von Klappfenstern. Zunächst waren nur je vier Klappfenster im den
Wagenteilen 1 und 2 im Hochflurbereich vorhanden. In einer aufwendigen
Rollkur bekam zunächst der Triebwagen 812 fünf weiter Klappfenster; zwei vor
dem ersten Gelenk, eine gegenüber der Mitteltür und zwei Fenster nach dem
zweiten Gelenk. Später wurden in allen Fahrzeugen noch weitere vier Fenster
im Mittelteil ausgetauscht. Die Wagen 828 bis 830 erhielten die größeres
Anzahl der Klappfenster bereits bei der Herstellung. Zunächst waren
die Fahrzeuge fast ausschließlich Solo im Einsatz. Stark nachgefragte Fahrten
konnten zunächst noch mit den vorhandenen Tatragroßzügen bewältigt werden.
Als keine mehr zur Verfügung standen, traten bei einigen Fahrten auf der
Linie 2 (Lankow-Siedlung - Hegelstraße) gerade im Schülerverkehr
Kapazitätsprobleme auf. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen konnte aber ein
Doppelzug nicht den gesamten Tag fahren. Ein zweiter Solowagen zu den
Spitzenzeiten schied aus personellen Gründen aus. Gleiches traf auch für den
Zugtausch zu. Im Jahre 2003 kündigte der Aufgabenträger für den Nahverkehr,
die Stadt Schwerin, erhebliche Kürzungen beim Betriebskostenzuschuss an. Die
Lösung fand man in einem neuen Fahrplan ab 1. Februar 2004. Dieser sah zwar
weniger Fahrten, aber teilweise mit größeren Zügen vor. So waren nun im
Tagesverkehr auf der Linie 2 statt der 6 Wagen (alle 10 Minuten ein
Solowagen) 8 Wagen (alle 15 ein Doppelzug) im Einsatz. Seither gehören
Doppelzüge, zeitweise auch auf anderen Linien, zum alltäglichen Straßenbild. |
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Klappergeräusche an der Laufdrehgestellen |
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Seit Ende 2005
traten an den Laufdrehgestellen trotz korrekter Wartung immer wieder
Klappergeräusche auf, die zum Teil auch zu Wipprationen am Wagenkasten
führten. Nach intensiver Suche konnte ein übermäßiger Verschleiß am
Bremsklotzträger des Systemlieferanten Knorr-Bremse festgestellt werden. Im gelöstem
Zustand drückt eine Feder auf den Bremsklotzträger und hält ihn so von der
Bremsscheibe weg. An der Berührungsstelle zwischen Feder und Träger traten
übermäßige Verschleißerscheinungen auf, so dass der Halt in gelöster Stellung
nicht mehr gewährleistet war. Dieser Umstand löste die Schwingungen aus. Nach
dem das Bauteil umkonstruiert und hergestellt war, erfolge der Austausch des
Bauteils und die störenden Geräusche waren zunächst verschwunden. Nach wenige
Wochen traten die Geräusche erneut auf. Diesmal traten die Schwingungen am
Druckstück, das zum Bewegen der Bremsklotzträgers dient, auf. Nach dem die
Schlosser auch diese Teile tauschten war "Ruhe". Sowohl für die
Fahrgäste als auch für die Anlieger an den Straßenbahnstrecken entstand subjektiv
der Eindruck, dass auch nach Monaten keine Lösung des Problems vorlag. Zu
berücksichtigen ist aber, dass die betroffenen Bauteile beim Hersteller nicht
im Großlager liegen, wie es bei der Produktion von Millionen Pkw möglich ist,
sondern nach Bedarf angefertigt werden. Alle Beteiligten waren daran
interessiert sind, derartige Verschleißerscheinungen künftig zu minimieren. |
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Drehzapfen zeigen Materialermüdung |
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Nachdem am 7.
Juli 2006 bei einer Straßenbahn in Kassel ein Drehzapfen, der den Wagenkasten
mit dem Drehgestell verbindet, abgebrochen war, wurden alle Fahrzeuge dieses
Straßenbahntyps in Kassel auf Unregelmäßigkeiten an den Drehzapfen
untersucht. In dessen Ergebnis fanden sich Haarrisse und alle Fahrzeuge
blieben vorsorglich im Betriebshof stehen. Da diese Fahrzeuge die gleichen
Drehzapfen aufweisen wie die Schweriner Straßenbahnwagen, wurde der NVS durch
den Fahrzeughersteller, die Bombardier Transportation,
gebeten an drei Fahrzeugen eine stichprobenartige Überprüfung der Drehzapfen
vorzunehmen. Diese Überprüfung zeigte Anzeichen von Harrrissen aller drei
Fahrzeuge. Daraufhin überprüften nach Abstimmung mit der Technischen
Aufsichtsbehörde und den Fahrzeughersteller Mitarbeiter des TÜV der in der
Zeit vom 17. bis 25. Juli 2006 alle 30 Schweriner Niederflurbahnen. In diesem
Verfahren werden die 75 Millimeter starken Drehzapfen, mit weißem Spray und
Ölspray mit Eisenspänen versehen. Anschließend wird ein Magnetfeld über den
Drehzapfen aufgebaut und Eisenspäne richten sich aus. Hierbei verhalten sich
die Eisenspäne bei "dünneren" Material anders als bei voller
Materialstärke. Diese Stellen interpretierte man zunächst alle als Haarrisse.
Eine Unterscheidung zwischen den tatsächlichen Haarrissen und den
fertigungstechnisch bedingten kleinen Kerben ist praktisch nicht möglich. Es
zeigt also auch Defekte an, die nicht unmittelbar auf das Material des
Drehzapfens zurückzuführen sind. An zwölf Fahrzeugen fanden sich diese
Defekte und blieben bis zur Reparatur abgestellt. Aus den Prüferfahrungen
in Kassel und Essen, dort verkehren ebenfalls ähnliche Fahrzeuge, wurde
vereinbart, am 31. Juli und am 1. August eine Gegenprüfung mit einem anderen
aufwendigerem Verfahren vorzunehmen. Dabei kam flureszierendes
Spray zum Einsatz, dass zweifelsfrei Haarrisse im Material nachweißt.
Daraufhin konnten zwei Fahrzeuge wieder zum Einsatz gelangen. Alle nun in
Betrieb befindlichen Fahrzeuge sind regelmäßig nachzukontrollieren. Neben den
Prüfungen reagierte der Fahrzeughersteller auch in Punkto Problemlösung sehr
schnell und fand kurzfristig Fachfirmen zur Fertigung der Ersatzteile. Die
Kosten übernahm er ebenfalls. |
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defekter
Drehzapfen TDG2 des Tw 818 |
ausgefahrenes
Bohrgestänge am LDG2 des Tw 818 |
ausgebohrter
Drehzapfen TDG1 des Tw 817 |
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Glücklicherweise
waren gerade Schulferien, so war das Fahrgastaufkommen geringer als sonst. Alle
Fahrten fanden laut Fahrplan statt, aber als Solowagen. In Einzelfällen wurde
es etwas eng, aber kein Fahrgast musste auf die nächste Bahn warten. Ab 2. August
kamen wieder erste Traktionen zum Einsatz. Erstmals ersetzen die
Werkstattmitarbeiter am 3. und 4. August alle vier Drehzapfen des Triebwagens
827. Hierzu wurden die alten Drehzapfen unterhalb des Wagenkastenträgers
abgeschnitten, oberhalb aufgebohrt und ein neu konstruierter Drehzapfen
eingepresst. Nachdem dieser oben verschweißt worden ist, kann der zuvor
geöffnete Fußboden wieder verschlossen und versiegelt werden. Nach der
technischen Prüfung war der Triebwagen dann ab 9. August wieder
einsatzbereit. Bis zum 22. November 2006 fanden regelmäßige Untersuchungen der Drehzapfen durch den TÜV statt. Ende November konnte der Hersteller den neu konstruierten Drehzapfen zur Verfügung stellen, die zunächst im Triebwagen 809 eingebaut wurden. Am 16. Dezember fand dann die erste Fahrt mit Fahrgästen statt. Anschließend begann eine Rollkur zum Austausch des Bauteils in allen Fahrzeugen, wobei mit den Triebwagen, die noch die originalen Drehzapfen besaßen, begonnen wurde. |
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Kupplungen gegen
überklettern gesichert |
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Sicherungskette
über der Kupplung zwischen den Doppeltraktionen. Foto:
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Seit Ende Januar 2009 sind nun die Straßenbahnkupplungen der Doppeltraktionen
gegen überklettern gesichert. In der Vergangenheit ist es immer wieder
vorgekommen, dass Jugendliche über die Kupplungen haltender Straßenbahnen
gesprungen sind. Damit haben sie sich einer großen Gefahr ausgesetzt, da die
Fahrer diesen Bereich nicht einsehen können. Der Zug kann sich im Bewegung
setzen. Noch schlimmer, auf dem Gegengleis kann sich eine Bahn unbemerkt
nähern. Was dann passiert kann sich wohl jeder vorstellen. Am Häufigsten
wurde dieses Verhalten in den Haltestellen Kieler Straße, Marienplatz und
Schlossblick beobachtet. Diesen Zustand hat der Nahverkehr nun verändert. Die
Kupplungen sind nun mit Absperrketten und einem Warnschild ausgerüstet. |
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Einbau Fahrersitzheizung |
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Im November 2009
wurden die Fahrersitze in allen Straßenbahnen mit einer Sitzheizung
ausgerüstet. Da die Fahrzeuge unter freien Himmel abgestellt werden, kühlen
sie gerade in der kalten Jahreszeit zum Teil erheblich aus. Bei niedrigen
Außentemperaturen ist es möglich den Fahrgastraum aber nicht die Fahrerkabine
vorzuheizen. Eine Erhöhung der Lufttemperatur in der Fahrerkabine kann nur
durch offenlassen der Fahrerkabinentür erreicht werden. Die Heizleistung der
Klimaanlage in der Fahrerkabine reicht nicht aus, um in der kurzen Zeit der
Wagenvorbereitung ein behagliches Klima in der Fahrerkabine zu schaffen. Vor
allem der Fahrersitz wurde als kalt empfunden. Nun kann der Fahrersitz mit
Beginn der Wagevorbereitung beheizt werden. |
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Kontrollmonitor für Videoüberwachung |
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Kontrollmonitor
der Videoüberwachung Foto:
Rechte
Fahrerarmatur nach Einbau des neuen Tasters Foto:
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Im Januar 2010 begann nach einem Testeinbau im Triebwagen 801 die
serienmäßige Erweiterung der Videoaufzeichnungsanlage mit einem
Kontrollbildschirm in der Fahrerkabine. Damit ist das Fahrpersonal nun in der
Lage die Funktionstüchtigkeit der einzelnen Kameras zu prüfen. Der Fahrer
erhält nur Bilder von den Kameras des jeweiligen Wagens in Echtzeit. Bilder
für den zweiten Triebwagen bei Traktionsverkehr können nur im zweiten
Triebwagen eingesehen werden. Aufgezeichnete Bilder können nicht abgerufen
werden. Dies bleibt weiterhin nur dem amtierenden Betriebsleiter an einem
speziell dafür eingerichteten PC vorbehalten. Auf Grund der gläsernen
Fahrerkabinenrückwand wurde der Monitor so angebracht, dass für Fahrgäste
keine Sichtmöglichkeit auf das Gerät besteht. Die rechte Fahrerarmatur wurde mit einem Taster nachrüstet, der die
Bilder der einzelnen Monitore nacheinander durchschaltet. |
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Hauptuntersuchung |
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Vom 3. Februar 2010 bis 2. Juni 2010 befand sich der erste
Niederflurwagen vom Typ SN 2001 in der Hauptuntersuchung (HU). Neben den
Arbeiten nach §57 BO Strab wurden hauptsächlich Arbeiten am Fußbodenbelag
durchgeführt. Diese wurden nötig nachdem sich die Klebestellen zwischen dem
Originalbelag und dem durch die Änderung der Bestuhlung notwendig gewordenen
teilweisen Erneuerung als nicht dauerhaft haltbar erwiesenen haben. Diese
Arbeiten wurden ab September 2010 an weiteren Fahrzeugen im Rahmen einer Rollkur
bereits früher durchgeführt. Bei der Begutachtung der Dachdichtungen
stellte sich heraus, dass diese völlig erneuert werden müssen. Parallel fand eine intensive Materialprüfung
aller Drehgestelle statt. Man möchte Pannen auf Grund von Materialmängeln, wie
sie in letzter Zeit bei verschiedenen Schienenfahrzeugen auftraten,
vermeiden. Nach Ermittlung des tatsächlichen
Arbeitszeitaufwandes wurde für alle weiteren Fahrzeuge ein Zeitraum für die
erste Hauptuntersuchung von vier Wochen veranschlagt. |
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Neue Zielanzeiger |
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Tw
826 beim Ersetzen der Heckscheibe am 12. Januar 2011. Foto:
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Im Rahmen der
Einführung eines neuen In der Zeit vom
9 bis 13. August wurden die Seitenanzeiger am Tw 801, dessen erste
Hauptuntersuchung gerade beendet war, getauscht. Zwei Wochen später fand der
Austausch der im Vergleich zu den Seitenanzeigern etwas größeren Frontanzeige
statt. Zeitgleich erhielt das Fahrzeug eine neue Heckscheibe. Dies ist
Voraussetzung damit im Heck neben der Liniennummer auch eine Zielanzeige
Platz findet. In der Woche vom
6. bis 11. September 2011 erhielten alle restlichen 29 Triebwagen die neuen
Anzeiger. Zunächst wurden nur die Front- und Heckanzeiger ausgetauscht, wobei
am Heck nur eine Liniennummernanzeige installiert wurde. Später erhielten
einige Wagen auch gleichzeitig die neuen Anzeiger auf der rechten Seite. Nach
dem ausreichend neue Geräte eingetroffen waren, wurden auch die restlichen
Seitenanzeiger umgerüstet. Die Ziffer der Liniennummer erscheint aber
gegenwärtig nur in einem sehr hellen Farbton mit leichtem bläulich-roten
Akzent. Die Umstellung auf die oben erwähnte farbige Linienummerndarstellung
erfolgt später. In der Zeit vom
22. November 2010 bis zum 21. Januar 2011 fand der Einbau der Zielanzeiger am
Heck statt. Das Ersetzen der Heckscheibe dauert dank eines neuen Klebeverfahrens nur noch wenige Stunden. So konnten
täglich 2 Fahrzeuge umgerüstet werden. Zu einem
späteren Zeitpunkt ist auch der Einbau je einer Liniennummernanzeige auf der
linken Seite der Wagenteile 1 und 2 vorgesehen. Dies ist jedoch sehr
aufwendig, da die dafür notwendigen Öffnungen im Wagenkasten noch nicht vorhanden
sind. Wann diese Arbeiten durchgeführt werden, ist gegenwärtig nicht bekannt.
Verwendung finden dann die zunächst im Heck eingebauten reinen
Linienanzeigen. |
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Einsatz zur
Schneeräumung im Winter 2010/11 |
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Erster
Einsatz mit dem Schneepflug 914 von der Traktion 822-820 am 27. Dezember 2010
in der Schleife Bertha-Klingberg-Platz. Foto:
Henry Meyer, Schwerin
Im
Winter 2010/11 konnte nur mit Sicherungsseil gefahren werden. Die Hydraulik
zur Bedienung des Schiebeschilds war noch nicht montiert. Foto:
Henry Meyer, Schwerin |
Nach dem der Tatra-ATw 905 am 23. Dezember
2010 auf Grund eines Motorschadens nicht mehr zur Verfügung stand, musste
kurzfristig Ersatz geschaffen werden. Der Schneepflug 914 wurde kurz
entschlossen vor die Traktion 822-820 gekuppelt. Dabei konnte allerdings die
Hydraulik zum Heben und Senken des Schiebeschildes nicht genutzt werden, da
die dazu notwendigen Druckbehälter nicht in einen SN2001 montiert werden
können. So stellte das eingewiesene Fahrpersonal die Höhe des Schildes mit
Hilfe des Stellrades manuell am Schneepflug ein. Zum Einsatz kann jede beliebige
SN2001-Traktion kommen. |
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Triebwagen
807 mit, wie ich finde, gelungener Werbebeklebung im Betriebshof Haselholz. |
Triebwagen
803 als Linie 1 an der Ersatzhaltestelle Jägerweg auf der Fahrt zur
Freilichtbühne. |
Der
Triebwagen 801 befindet sich vor dem Finanzamt in der
Johannes-Stelling-Straße auf der Fahrt zur Freilichtbühne. Heute gibt es die
Strecke nicht mehr. |
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Der Tw 802 befährt gerade den Marienplatz
in Richtung Hegelstraße. |
Beim ersten BUGA-Baustellenfest
präsentiert sich der Tw 810 mit seiner neuen Werbung in der Wendeschleife Am
Schlossgarten. |
Die Werbung für einen Kaffeehersteller
präsentiert Tw 812. |
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Im Btf. Haselholz steht der Tw 806 mit der
Werbung für einen Krankenhauskonzern. |
Triebwagen
810 mit der neuen Werbung für die Stadtwerke in der Wendeschleife
Bertha-Klingberg-Platz. |
Triebwagen
825 mit der Werbung für den Schweriner Sportclub. |
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Nr. |
Hersteller- |
Bau- |
Liefer- |
HU- |
Erst- |
Werbung |
Anbringung |
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801 |
846/001 |
2001 |
26.07.01 |
23.09.01 04.06.10 |
24.09.01 |
Eigenwerbung |
21.08.08 |
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802 |
846/002 |
2001 |
09.08.01 |
25.09.01 08.10.10 |
30.09.01 |
SV Post Schwerin |
28.07.07 |
|
803 |
846/003 |
2001 |
21.08.01 |
25.09.01 10.11.10 |
27.09.01 |
Möbelstadt Rück |
04.10.01 |
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804 |
846/004 |
2001 |
21.09.01 |
02.10.01 25.02.11 |
07.10.01 |
Möbelstadt Rück |
06.10.01 |
|
805 |
846/005 |
2001 |
24.10.01 |
05.11.01 23.05.11 |
12.11.01 |
Möbelstadt Rück / Neff |
01.09.02 |
|
806 |
846/006 |
2001 |
21.11.01 |
04.12.01 21.07.11 |
05.12.01 |
Nürnberger Versicherung |
24.-26.01.11 |
|
807 |
846/007 |
2001 |
12.12.01 |
20.12.01 18.01.12 |
22.12.01 |
(ohne) |
|
|
808 |
846/008 |
2002 |
17.01.02 |
08.03.02 04.11.11 |
14.03.02 |
Schweriner Volkszeitung |
28.01.-06.02.05 |
|
809 |
846/009 |
2002 |
20.02.02 |
22.03.02 |
23.03.02 |
Reifen Helm |
07.08.02 |
|
810 |
846/010 |
2002 |
19.03.02 |
03.04.02 in Arbeit |
04.04.02 |
Stadtwerke Schwerin |
12.-16.05.10 |
|
811 |
846/011 |
2002 |
09.04.02 |
03.05.02 |
04.05.02 |
(ohne) |
|
|
812 |
846/012 |
2002 |
14.05.02 |
04.06.02 |
26.06.02 |
(ohne) |
|
|
813 |
846/013 |
2002 |
11.06.02 |
25.06.02 |
26.06.02 |
Stadt Schwerin |
14.-17.04.09 |
|
814 |
846/014 |
2002 |
02.07.02 |
16.07.02 |
18.07.02 |
(A) (ohne) |
|
|
815 |
846/015 |
2002 |
23.07.02 |
08.08.02 |
09.08.02 |
(ohne) |
|
|
816 |
846/016 |
2002 |
09.08.02 |
04.09.02 |
05.09.02 |
Ostseewelle Hitradio
Mecklenburg-Vorpommern |
27./28.08.08 |
|
817 |
846/017 |
2002 |
03.09.02 |
20.09.02 |
21.09.02 |
(A) (ohne) |
|
|
818 |
846/018 |
2002 |
24.09.02 |
08.10.02 07.02.11 |
08.10.02 |
Nürnberger Versicherung |
08.-10.02.11 |
|
819 |
846/019 |
2002 |
15.10.02 |
25.11.02 |
26.11.02 |
(ohne) |
|
|
820 |
846/020 |
2002 |
13.11.02 |
25.11.02 |
26.11.02 |
(A) (ohne) |
|
|
821 |
846/021 |
2002 |
03.12.02 |
17.12.02 |
18.12.02 |
Wohnungsgesellschaft Schwerin |
05.-06.07.08 |
|
822 |
846/022 |
2003 |
07.01.03 |
16.01.03 |
17.01.03 |
(ohne) |
|
|
823 |
846/023 |
2003 |
11.02.03 |
23.05.03 |
24.05.03 |
(ohne) |
|
|
824 |
846/024 |
2003 |
18.02.03 |
25.02.03 |
26.02.03 |
FC Mecklenburg Schwerin |
28.-30.05.10 |
|
825 |
846/025 |
2003 |
18.03.03 |
02.04.03 |
03.04.03 |
Schweriner Sportclub |
27./28.02.09 |
|
826 |
846/026 |
2003 |
09.04.03 |
23.05.03 |
24.05.03 |
(ohne) |
|
|
827 |
846/027 |
2003 |
13.05.03 |
23.05.03 |
27.05.03 |
Kita gGmbH |
22.-23.08.09 |
|
828 |
846/028 |
2003 |
19.06.03 |
01.07.03 |
02.07.03 |
(A) mehrere Vereine |
ab 30.10.09 |
|
829 |
846/029 |
2003 |
15.07.03 |
31.07.03 |
01.08.03 |
(ohne) |
|
|
830 |
846/030 |
2003 |
13.08.03 |
21.08.03 |
22.08.03 |
Eigenwerbung |
18.-20.10.11 |
|
|
Hersteller: |
|
Wagenbaulicher
Teil: BOMBARDIER TRANSPORTATION,
Werk Bautzen |
|
|
|
|
|
Elektrischer
Teil: Kiepe Elektrik GmbH
Düsseldorf |
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|
Liefertermin: Juli 2001 bis August 2003 |
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|
Anzahl: 30 Stück |
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Allgemeine Daten |
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Bauart |
3teiliges Einrichtungsfahrzeug |
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Länge |
29700 mm |
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Breite |
2650 mm |
|
Höhe |
3459 mm |
|
Länge Wagenteil 1 (Vorn) |
9115 mm |
|
Länge Wagenteil 3 (Mitte) |
9350 mm |
|
Länge Wagenteil 2 (Hinten) |
9115 mm |
|
Länge der Gelenke |
800 mm |
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Achsfolge |
Bo'2'2'Bo' |
|
Achstand |
1800 mm |
|
Drehzapfabstände |
3960 mm - 7990 mm - 5800 mm - 7990 mm - 3960 mm |
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Fußbodenhöhe über Schieneoberkante |
|
|
- Einstiegsbereich |
290 mm |
|
- Niederflurbereich |
360 mm |
|
- Triebdrehgestellbereich |
580 mm |
|
Einstiegshöhe vom Bahnsteig |
max. 50 mm |
|
Niederfluranteil |
ca. 70% |
|
Spurweite |
1435 mm |
|
Kleinster befahrbarer Kurvenradius |
25 m |
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Maximale befahrbare Steigung |
55 ‰ |
|
Maximale statische Achslast |
80 kN |
|
Fahrzeugmasse |
|
|
leer |
38,5 t |
|
beladen (2/3 Nutzlast) |
52,0 t |
|
Platzangebot |
|
|
Sitzplätze |
84 |
|
Stehplätze (4 Personen je m2) |
70 (Herstellerangabe: 120) |
|
Bereiche für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder |
2 |
|
Gangbreite zwischen den Sitzen |
620 mm |
|
Leistungsdaten |
|
|
Fahrdrahtnetzspannung |
750 V = |
|
Rückspeisung der Bremsenergie |
ja |
|
Steuerspannung |
24 V = |
|
Geschwindigkeiten und Beschleunigung |
|
|
Höchstgeschwindigkeit |
70 km/h |
|
Mittlere Beschleunigung |
1,35 m/s2 |
|
Mittlere Verzögerung |
1,30 m/s2 |
|
Gefahrenbremsung |
2,75 m/s2 |
|
Türen |
|
|
Doppelflüglige Außenschwenkschiebetüren |
|
|
- Anzahl |
3 |
|
- Türöffnung Lichte Weite |
1300 mm |
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Einflüglige Außenschwenkschiebetüren |
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- Anzahl |
2 |
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- Türöffnung Lichte Weite |
670 mm |
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Klimatisierung |
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Heizung / Lüftung |
Umluft (max. 6000 m3 je Stunde) |
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Klimaanlage |
nur in der Fahrerkabine |
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Stromabnehmer |
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Hersteller |
Stemann |
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Typ |
SB 700 |
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Motor |
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Hersteller |
Skoda Pilsen |
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Typ |
MLU3443K/4 (Drehstrom-Asynchronmotor) |
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Motorleistung |
4 x 125 kW |
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Motorkühlung |
luftgekühlt |
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Drehgestelle |
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Hersteller |
Bombardier, Werk Vetschau |
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Anzahl der Triebdrehgestelle |
2 |
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Anzahl der Laufdrehgestelle |
2 |
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Raddurchmesser neu / verschlissen |
600 mm / 520 mm |
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Primärfederung |
Gummi; Metall |
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Sekundärfederung |
Schraubenfeder |
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Sandung |
4 |
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Spurkranzschmieranlage |
1 |
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Gleit- und Schleuderschutz |
ja |
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Bremsen |
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Hersteller |
Knorr-Bremse AG Deutschland |
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Elektrische Betriebsbremse |
generatorisch |
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Mechanische Betriebsbremse |
Scheibenbremse |
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Feststellbremse |
Scheibenbremse |
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Magnetschienenbremse |
8 x 66 kN |
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Fahrerpult SN 2001 in Originalausführung |
© 30.06.11