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Der
historische Triebwagen 26 |
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Der Wagenkasten besteht aus Hartholz und ist mit
Blech verkleidet. Auf dem Laternendach fand sich zunächst ein Lyrabügel, der um 1930 durch einen Scherenstromabnehmer
ersetz wurde. Die Plattformen in der Form eines halben Achtecks sind von
Anfang an geschlossen und besitzen auf jeder Seite Schiebetüren. Im
Fahrgastraum befinden sich neben den Türen jeweils ein schmaleres und in der
Mitte zwei breitere Fenster. Für den Fahrgast stehen 12 Quersitze in der
Bestuhlung 1+2 und vor den schmaleren Fenstern 8 Längssitze zur Verfügung.
Die Liniennummern auf runder nachts beleuchteter Scheibe befinden jeweils
neben den auf den Stirnseiten montierten Sechskantklötzern zur
Fahrtzielanzeige. Ab 1938 sind die Liniennummern auf quadratischen
Bleicheinschüben neben der Fahrzielangabe platziert. Fortan war der Wagen mit
der Nummer 16 im Einsatz. Den Bombenangriff auf das Depot am 07. April 1945
überstand das Fahrzeug unbeschadet, da er zu diesem Zeitpunkt gerade im
Einsatz war. Mit der Wiederinbetriebnahme der Straßenbahn am 1.
Mai 1946 präsentierte sich das Fahrzeug mit jeweils sechs Fenstern auf jeder
Seite. Die großen Scheiben wurden halbiert. Die Wagennummer lautete nun 4. Im Jahre 1952 fanden zahlreiche Umbauten am
Triebwagen statt. Die Fensterteilung veränderte sich abermals. Die
ursprüngliche Aufteilung wurde wieder hergestellt. Gleichzeitig erhielten
alle Seitenfenster im Fahrgastraum und an den Plattformen schmale Oberfenster
im oberen fünftel. Die Fahrzielaufsätze entfernt und die Linien- und
Fahrzielangabe am oberen Rand der Frontfenster angeordnet. Mit der Inbetriebnahme der REKO-Wagen
begann im Jahre 1972 seine Nutzung als Arbeitswagen. Zum 100. Jahrestag der
Eröffnung der Pferdebahn im Jahre 1981 wurde er zum Traditionswagen
umgestaltet. In den Jahren 2002 bis 2003 fand eine gründliche
Rekonstruktion statt. Der Wagen wurde weitestgehend in den
Anlieferungszustand von 1926 zurückversetzt. Die technische Abnahme fand am
5. August 2003 statt. |
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Der HTw 26 präsentiert sich bei herrlichem Sommerwetter auf
dem Bertha-Klingberg-Platz. |
Auch
nachts ist eine Stadtrundfahrt mit dem HTw 26 sehr
reizvoll. |
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Innenansichten. Fotos: Eckard Gellermann |
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Hersteller: |
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Wagenbaulicher
Teil: Eisenbahn- und Waggonbau AG Wismar |
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Elektrischer
Teil: Siemens Schuckert Werke Berlin |
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später VEB Elektronische Werke "Hans Beimler" Hennigsdorf |
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Anzahl: 1 Stück |
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Allgemeine Daten |
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Bauart |
Zweirichtungsfahrzeug |
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Länge |
10200
mm |
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Breite |
2100 mm |
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Höhe |
3340 mm |
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Achsfolge |
Bo |
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Achstand |
2500 mm |
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Spurweite |
1435 mm |
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Fahrzeugmasse |
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leer |
10,0 t |
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Platzangebot |
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Sitzplätze |
20 |
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Stehplätze |
5 |
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Leistungsdaten |
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Fahrdrahtnetzspannung |
600 V = |
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Rückspeisung
der Bremsenergie |
nein |
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Steuerspannung |
24 V = |
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Stromabnehmer |
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Typ |
Lyrabügel ab etwa 1930 Scherenbügel |
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Motor bei Lieferung |
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Hersteller |
Siemens
Schuckert Werke Berlin |
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Typ |
D.d. 65/a |
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Motorleistung |
2 x 44
kW |
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Motor heutiger Zustand |
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Hersteller |
VEB
Elektronische Werke "Hans Beimler"
Hennigsdorf |
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Typ |
EM
60/600 |
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Motorleistung |
2 x 60
kW |
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Fahrschalter |
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original |
DF 60 |
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heute |
StNFB1 |
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Bremsen |
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Elektrische
Betriebsbremse |
generatorisch |
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Feststellbremse |
Kurbelbremse |
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Magnetschienenbremse |
2 x 60
kN (24V) |
© 30.06.11